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Johanna Kneer triumphiert in Rotterdam

Erste Goldmedaille bei einem Premier League Turnier für die Ravensburgerin

Am Wochenende des 16.-18. März fand das nächste Weltturnier der Premier League Serie für Anna Waurick und Johanna Kneer im holländischen Rotterdam statt. Das Weltturnier in Holland zählt jedes Jahr zu einem der Spitzenturniere im Jahr. Die Top-50-Weltklasseathleten kämpfen um wertvolle Punkte für die anstehende Olympiaqualifikation.

Johanna Kneer und Anna Waurick vom KJC-Ravensburg gehören zu den Top-Athleten Deutschlands und haben sich durch Ihre Weltranglistenposition für die Teilnahme an der Weltcupserie „Premier League“ qualifiziert. Nach einer intensiven Vorbereitungswoche mit der Nationalmannschaft ging es für die beiden Kämpferinnen bestens vorbereitet in das holländische Rotterdam.

Anna Waurick startete in der Kategorie bis 61 Kilogramm und ging taktisch gut vorbereitet in den ersten Kampf gegen die Französin Laura Sivert.
In der nächsten Begegnung stand sie der Amerikanerin Joane Orbon gegenüber. Waurick spielte Ihre ganze Klasse aus. Nachdem die Amerikanerin mit 4:0 Punkten in Führung ging, konnte die KJC-Athletin zwar mit einem sauberen Tritt zum Kopf auf 4:3 verkürzen, musste sich aber dennoch knapp nach starker Aufholjagd mit 5:3 Punkten geschlagen geben. Da die amerikanische Kämpferin knapp das Finale nicht erreichen konnte, blieb Anna Waurick somit die Chance auf Bronze verwehrt.

Johanna Kneer ging in der Gewichtsklasse bis 68 Kilogramm an den Start. Nach ihrer Bronzemedaille beim Weltcup in Salzburg Anfang März galt es für die Ravensburgerin ihre derzeitige Topform zu bestätigen. Als Favoritin startete sie mit einem 5:0 Sieg über die Slowenin Kitti Smiljan in das Turnier. In der zweiten Runde stand Kneer der ukrainischen Kämpferin Kateryna Bihych gegenüber. In den ersten 15 Sekunden konnte sie die Ukrainerin mit einem gezielten Fußtritt zum Bauch überraschen und mit 2:0 in Führung gehen.Im weiteren Kampfverlauf versuchte die Ukrainerin alles, um aufzuholen. Kneer lies ihrer Gegnerin keine Chance und legte weitere Fußtechniken nach und gewann den Kampf souverän mit 8:0 Punkten. Im dritten Kampf spielte die Sportsoldatin ihre derzeitige souveräne Form aus und gewann mit 4:2 gegen Lea Avazeri aus Frankreich. Im Halbfinale wartete die amtierende WM-Bronzemedaillen Gewinnerin Ivona Ćavar aus Bosnien Herzegowina. Schon vor Kampfbeginn war ein Unterschied zwischen den Athletinnen zu erkennen. Kneer stand mit voller Körperspannung, Konzentration und Siegeswillen an der Kampfmatte.

Kneer zum Halbfinale: »Ich dachte nur, ich habe es bis ins Halbfinale geschafft? Jetzt möchte ich es auch ins Finale schaffen. Ich möchte am morgigen Finaltag meine erste Goldmedaille bei einem Premier League Turnier gewinnen!«

Nach zwei intensiven Kampfminuten und einem 3:0 Endstand mit gezielten Faustschlägen zum Kopf ihrer Gegnerin stand Kneer verdient im Finale, welches am darauffolgenden Abend ausgekämpft wurde.

Ihre Finalgegnerin war die Slowakin Miroslava Kopunova. Die letzte Begegnung der beiden konnte die Slowakin für sich entscheiden. 
Fokussiert und taktisch optimal eingestellt ging Kneer in den Finalkampf. Vor einer vollen Zuschauerkulisse ging der erste Punkt an die Ravensburgerin. Mit einem darauffolgenden Fußtritt zum Körper stand es 3:0 nach etwa der Hälfte der Kampfzeit. Die Slowakin konnte auf 3:2 verkürzen, aber kurz vor Schluss bewies Kneer ihre ganze Klasse und beendete den Kampf mit einem Kopftritt. Somit hatte Kneer das Finale mit 6:3 Punkten für sich entschieden und sicherte sich damit ihre erste Premier League Goldmedaille.

»Dieser Sieg bedeutet mir sehr viel. Ich möchte bei den noch folgenden vier Turnieren der Premier League Serie meine Leistung bestätigen und somit der Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2020 noch näher kommen«, kommentierte Kneer ihren ersten Sieg bei einem Premier League Turnier.

 

 

 

 

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